Aktuelles

Einladung zum Netzwerkanlass am Samstag, 7.9.2019 - 15h00 - 19h30

 
 
Theorie und Praxis der Aspekte Kreislaufwirtschaft und Ernährung, mit Führung auf dem Festgelände des Jugendkulturfestivals Basel

Die Zeit der kleinen und grossen Events, Läufe, Sommerfeste, Open-Airs ist voll im Gange – jedes Jahr sind es hunderte und es werden immer mehr. Die Erwartungen an den Beitrag zur Nachhaltigkeit dieser Events steigen seitens Sponsoren und Bewilligungsinstanzen rapid. Zu Recht, denn ein nachhaltiges Eventmanagement bringt erwiesenermassen grosse, auch wirtschaftliche Vorteile. «Es tun! - Aber wie?» 

Rund 250 registrierte Veranstaltungen profitieren bereits von den Empfehlungen von «saubere-Veranstaltung.ch» in den Bereichen Lebensmittel, Energie & Infrastruktur, Abfall & Littering oder Verkehr & Transport.

Und wie machen es die anderen? 
Der Netzwerkanlass «Innovation für Nachhaltigkeit, Materialflüsse und Ernährung» am 
Samstag, 7. September 2019 | 15h00 - 19h30 
im Rahmen des Jugendkulturfestival in Basel (JKF) zeigt spannende Beispiele. 

Inhalte des Netzwerkanlasses
  • Inputreferate zu Innovation für Nachhaltigkeit, nachhaltigen Materialflüsse und nachhaltiger Ernährung an Events,
  • Informationen über spannende Perspektiven, innovative Dienstleistungen Dritter für Eventorganisatoren und Best Practice Beispiele,
  • Erfahrungsaustausch mit Referenten und anderen Teilnehmenden,
  • Blick hinter die Kulissen des grössten Kulturfestivals in der Schweiz mit freiem Eintritt, geführt von einem Team junger und innovativer Leute, 
  • Apéro und individueller Besuch des JFK
Der Anlass wird in deutscher Sprache durchgeführt, bei Bedarf übersetzt der Moderator ins Französische. 

Der geführte «Blick hinter die Kulissen» des Jugendkulturfestivals Basel mit Solarbühne, Recyclingdekor, Bewertung der Foodstände, Kooperationen mit Coop Pronto und vieles andere mehr verspricht einen spannenden Anlass. Lassen Sie sich diese Gelegenheit nicht entgehen, melden Sie sich an, die Platzzahl ist beschränkt!

› Melden Sie sich über diesen Link an! 
› Programm JKF 7.9.2019 in PDF

Netzwerkanlass "Nachhaltige Mobilität und Crowdmanagement", 11.5.2019 in Bern

20.03.2019

 
 
33‘000 Läufer, 107 Nationalitäten am Start, 100‘000 Zuschauer, 28'000 Bananen, 33’000 Liter Isostar, 120 Mobile Toiletten, 2350m Crowd Control Barrier, 1200 freiwillige Helfende - das sind einige Eckdaten des zweigrössten Laufes der Schweiz mit den 10 schönsten Meilen durch die mittelalterliche Altstadt von Bern.

Der Netzwerkanlass «Nachhaltige Mobilität und Crowdmanagement» im Stade de Suisse erlaubte einen einmaligen Blick hinter die Kulissen dieses Laufs mit Weltelite, unter anderem dem Weltmeister und dem Europameister im Halb-Marathon. 33 Teilnehmende von Organisationskomitees und Behörden aus allen vier Sprachregionen der Schweiz tauschten aus über kluge Mobilitätskonzepte, Besucherlenkung, Sicherheitsmanagement und Notfallkonzepte; sie diskutierten mit den Verantwortlichen der SBB über Probleme und Lösungen in der Kooperation mit den grossen Transportgesellschaften. Zentrale Aspekte guter Praxis des Mobilitätsmanagements wurden erarbeitet, von der sorgfältigen Budgetierung der Lenkungsmassnahmen zugunsten eines umweltfreundlichen Modalsplitts, über die kluge Kooperation mit den öffentlichen Transporten, die zielführende Integration in die Kommunikation, die lenkende Festsetzung von Parkplatzgebühren bis zur Organisation der letzten Meile für die «Late Birds» aus anderen Landesteilen. Das für viele noch neue Thema des Crowdmanagements und der Sicherheit brachte den Teilnehmenden spannende Impulse wie das Vorgehen bei der Erstellung einer Riskmap, die Berechnung von Kapazitätsgrenzen, die Verhinderung von Personenakkumulationen durch räumlich-zeitliche Splittung des Programms oder die Berücksichtigung der Gesetzmässigkeiten der Dynamik von Besucherströmen. Die exklusive Besichtigung der Sicherheitszentrale in Betrieb mit allen Blaulichtorganisationen der Stadt und des Kantons Bern war ein eindrücklicher Programmbaustein.

Das Life-Mitverfolgen des Starts der Eliteläufer und das Sichten des Zieleinlaufs dieser Weltelite im Festzelt bildeten das Tüpfelchen aufs i dieses stimmungsvollen Tages.

Der kommende Netzwerkanlass findet am 7. September 2019 im Rahmen des innovativ-nachhaltigen Jugend-Kultur-Festivals in Basel statt

Cradle-to-Cradle bei SCL Tigers

 
 
Fans des Eishockey Clubs SCL Tigers in Langnau testeten an zwei Matches im Rahmen eines Pilotprojekts 3'300 Teller, die nach der umweltfreundlichen Cradle-to-cradle®-Methode produziert wurden statt aus konventionellem Einweg-Karton.
Während den Spielen wurden die Besucher zum neuen Produkt befragt, und die Resonanz war sehr positiv: 70% der Befragten hatten schon im Vorfeld vom neuen Produkt gehört und sind den umweltschonenden Änderungen gegenüber sehr positiv gestimmt. Details hier

Eingaben zu «Nachhaltige Freizeitmobilität» (KOMO)

18.02.2019

 
 

Haben Sie eine Idee entwickelt, wie nachhaltige Mobilität heute schon besser gestaltet und umgesetzt werden kann? Braucht das Projekt finanzielle Anschubfinanzierung, damit es zum Fliegen kommt oder möchten Sie Ihr erfolgreiches Projekt weiter ausbauen? Dann ist die Koordinationsstelle für nachhaltige Mobilität KOMO Ihre Anlaufstelle. KOMO fördert die Entwicklung und Umsetzung neuer Ideen für zukunftsweisende Mobilitätsformen und -angebote. 

Der Termin der nächsten Projekteingabe ist der 30. April 2019. Der Themen-Schwerpunkt für die Ausschreibung per 30. April 2019 lautet «Nachhaltige Freizeitmobilität».
 
Projekteingaben, die den Schwerpunkt «Nachhaltige Freizeitmobilität» betreffen, werden bei der Ausschreibung per 30. April 2019 prioritär behandelt. Projekte ausserhalb des Schwerpunktthemas sind aber ebenso willkommen. Diese können unterstützt werden, wenn sie den allgemeinen Zielen der Koordinationsstelle besonders gut entsprechen.
 
Details zur Ausschreibung sowie das Gesuchsformular finden Sie hier
 
KOMO wird unter Federführung des Bundesamts für Energie BFE von den Bundesämtern für Raumentwicklung (ARE), Strassen (ASTRA), Umwelt (BAFU), Gesundheit (BAG) und Verkehr (BAV) betrieben. Jährlich gibt es zwei Eingabetermine für Projekte: der 30. April und der 31. Oktober.

Ab 2019 Mehrweggeschirr bei Grossveranstaltungen Pflicht

01.01.2019

 
 

Der Regierungsrat im Kanton Bern hat eine Motion «Mehrweggeschirr an Grossveranstaltungen» angenommen. Mehrweggeschirr ist damit ab dem 1.1.2019 im Kanton Bern auf öffentlichem Grund Pflicht. Die Umsetzung führt laut Regierungsrat dazu, dass Abfallberge bei Veranstaltungen massiv verringert werden.
 
Wissenschaftlich fundierte Studien zeigen, dass Mehrwegbecher die bessere Ökobilanz als Einwegbecher haben. Das Bild aus der Studie zeigt, wie verschiedene Bechersysteme hinsichtlich der summierten Umweltbelastungspunkte abschneiden.
 

saubere-veranstaltung.ch am Paléo - Festival der Superlative

20.07.2018

 
 

90 Bands auf 7 Bühnen für 230’000 Teilnehmende an 5 Tagen – das sind die Eckdaten des grössten Musikevents der Schweiz.

Einen exklusiven Blick hinter die Kulissen des Paléo Festivals Nyon organisierte das die Plattform saubere-veranstaltung.ch mit Migros, Swiss Olympic und der sanu ag am 20. Juli 2018. Die von Migros Kultur unterstützte Veranstaltung zielte darauf ab, OrganisatorInnen von Veranstaltungen praxisnah aufzuzeigen, wie das Festival sein Nachhaltigkeitskonzept für die Veranstaltung umsetzt. Der Erfahrungsaustausch am Festival fokussierte dann vor allem auf die „Gute Praxis“ in den Bereichen Ernährung und Mobilitätslenkung. Mit einer Million Mehrwegbechern im täglichen Umlauf zeigt das Paléo Festival Nyon eindrücklich, wie das Konzept des Mehrweggeschirrs auch bei Grossevents realisierbar ist. 

Eine zentrale Erkenntnis des Erfahrungsaustausches war, dass in einer besseren Zusammenarbeit zwischen Behörden und Organisatoren ein grosses unausgeschöpftes Potenzial für die Umsetzung einer möglichst nachhaltigen Veranstaltung liegt. Die Behörde versteht sich oft noch zu wenig als lenkende und helfende Kraft. Eine stärkere Lenkung stärkt den Organisatoren den Rücken, z.B. in ihren Verhandlungen mit den Lieferanten.
Ein weiterer interessanter Punkt des Austauschs war, dass die verursachte Mobilität oft gar nicht als Wirkungsaspekt des eigenen Events erkannt wird. Dabei hat der Veranstalter bei der Wahl des Event-Ortes und bei der Abstimmung mit Transportkapazitäten und ÖV-Fahrplänen eine zentrale Steuerungsmöglichkeit. Auch eine Parkplatzbewirtschaftung mit hohen Preisen sei obligatorisch, so die Organisatoren des Festivals.

Bei der Ernährung kann die Problematik um Foodwaste über die Zusammenarbeit mit lokalen Anbietern, kombiniert mit Rücknahmeverträgen erfolgreich angegangen werden.

Der nächste Netzwerkanlass findet am 11. Mai 2019 in Bern statt.